
Die ZMCC-Pulsstrahl-Luftfilter sind mittelgroße Staubabsammler, die auf die Anforderungen an ultraniedrige Emissionen ausgelegt sind. Sein optimiertes Strukturdesign erreicht eine hohe Filtereffizienz bei geringem Betriebswiderstand. Die Pulsstrahlreinigung sorgt für eine effektive Staubentfernung mit zuverlässigem Betrieb und einfacher Wartung. Häufig eingesetzt in Zement-, Metallurgie-, Energie- und Chemieindustrie zur staubhaltigen Gasfiltration und Materialrückgewinnung.
Die ZMCC-Pulsstrahlluftfilter bestehen aus einem Filterkammergehäuse, einem sauberen Luftplenumgehäuse, Filterbeuteln und Beutelkäfigen, einem Pulsstrahlreinigungssystem, einem Trichter sowie einem Luftschieber- oder Klappenventil.
Staubhaltiges Gas gelangt durch den Einlass des Luftplenums (oder direkt durch den Trichtereinlass bei kleineren Modellen) und wird durch die geneigte Trennwand zum Trichter umgeleitet, wo die reduzierte Strömungsgeschwindigkeit es gröberen Teilchen ermöglicht, unter Trägheit zu fallen. Feinere Partikel werden nach oben in die Filterkammer transportiert, wo sie von der Staubkuchenfiltrationsschicht an der Außenseite der Filterbeutel zurückgehalten werden. Gereinigtes Gas tritt durch das Innere der Filterbeutel in die saubere Luftkammer und wird über den Systemventilator in die Atmosphäre abgelassen.
Wenn sich Staubansammlung auf der äußeren Beuteloberfläche eine festgelegte Dicke erreicht und der Druckdifferenz zwischen Ein- und Auslass den voreingestellten Wert erreicht, startet das Pulsstrahlsystem die Reinigung Reihe für Reihe. Die am Luftverteiler oben montierten Impulsventile öffnen sich nacheinander und spritzen in kurzen Stößen Druckluft in jede Reihe von Beuteln. Der umgekehrte Hochgeschwindigkeits-Luftstrom verursacht eine plötzliche Ausdehnung des Beutels, wodurch Verformungen und Vibrationen entstehen, die den angesammelten Staub lösen, der sich im Trichter absetzt und über den Luftschieber oder das Klappenventil abgegeben wird. Nach Abschluss des vollständigen Reinigungszyklus schaltet sich der Controller ab und der Filter kehrt zum normalen Betrieb zurück. Der gesamte Reinigungsprozess wird von einem SPS-programmierbaren Regler gesteuert.
1.Auswahl der Filtrationsgeschwindigkeit
Die Auswahl der Filtrationsgeschwindigkeit hängt eng mit Faktoren wie dem Anwendungsprozess, Staubeigenschaften, Staubkonzentration, Emissionskonzentration, Viskosität, Gastemperatur, Feuchtigkeitsgehalt und Filtermedien zusammen. Die empfohlene Filtrationsgeschwindigkeit beträgt 0,7–1,0 m/min. Wenn die Staubpartikelgröße feiner ist und Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Konzentration und Viskosität höher sind, sollte ein niedrigerer Wert gewählt werden; umgekehrt kann ein höherer Wert gewählt werden.
2.Auswahl der Filtermedien
Die Auswahl des Filtermediums sollte Faktoren wie die Temperatur und den Feuchtigkeitsgehalt des staubhaltigen Gases, seine sauren oder alkalischen Eigenschaften sowie die Viskosität, Konzentration und Abrasivität des Staubs berücksichtigen. Wenn das staubhaltige Gas einen niedrigen Feuchtigkeitsgehalt hat, nicht sauer und nicht alkalisch ist und die Temperatur ≤130°C beträgt, wird in der Regel membranbeschichtetes Polyester-Nadelfilz mit einem Gewicht von 500–550 g/m² gewählt. Je nach den spezifischen Eigenschaften des staubhaltigen Gases können auch andere Filtermedien wie Metamax-Nadellochfilz, Ryton-Nadellochfilz, P84-Nadellochfilz oder Fluormesh verwendet werden. Wenn der Hauptbestandteil des staubhaltigen Gases Kohlestaub oder anderer explosiver Staub ist, sollte ein antistatisches, membranbeschichtetes Polyester-Nadelfilz gewählt werden.
Staubsammlermodell: ZMCCxx-2×n, wobei ZMCC einen ultra-niedrigemissionsmäßigen mittelgroßen Pulsjet-Staubabscheider bezeichnet; xx bezeichnet die Anzahl der Filterbeutel pro Fach; und 2×n steht für eine Doppelreih-Anordnung mit n Abteilen pro Seite.

