
Die JLNC-Industriebeutelfilter sind hocheffiziente Langbeutel-Jetstaubabgabesysteme, die speziell für die Rauchgasbehandlung in der elektrolytischen Aluminiumindustrie entwickelt wurden und gleichzeitig Partikelstaub- und Wasserstofffluoridgasreinigung (HF) verarbeiten können.
Die Einheit verfügt über ein eingebautes zweistufiges, zweistufiges Trockenadsorptionsreinigungssystem mit zwei Kanälen und Gegenstrom. Wichtige Merkmale sind: ein Venturi-Schwerkraftinjektionsreaktor am sekundären Luftkanal; ein Mehrpunkt-Zirkulationssteuerungssystem, ein Volutereaktor und ein Aluminiumoxid-Autoregulationssystem am primären Luftkanal; ein fortschrittliches Luftstromverteilungssystem; Online-Pulsstrahlreinigung; Online-Überwachung; und große Zugangstüren mit hohem Aufzug. Das elektrische System verwendet SPS-basierte Steuerung mit Kompartimentdrucküberwachung und integrierter HF-Emissionskonzentrationsmessung.
Das JLNC bietet eine hocheffiziente Reinigung von HF-Gas- und Rauchgaspartikeln mit einer starken Rauchgaskapazität und einer bequemen Wartung.
Der Filter ist in einer Doppelreihen-Konfiguration angeordnet. Ein Venturi-Reaktor ist im Lufteinlasskanal des Sekundärkanals installiert, während der Hauptluftkanal mit einem Mehrpunkt-Zuleitungsgerät und einem Ventilreaktionskanal ausgestattet ist. Die Einheit besteht aus Komponenten wie dem Trichter, dem Durchflussausgleichsgerät, dem unteren Gehäuse, dem mittleren Gehäuse mit dem Ventil-Reaktionskanal, dem oberen Gehäuse, den Filterelementen und dem Regenschutz.
Der Filter startet, sobald der Abluftventilator aktiviert ist. Angetrieben vom Abluftventilator passiert hochkonzentrierter Aluminastaub den Zweikanalreaktor und gelangt in den Adsorptionsreaktionskanal, wo frischer Sauerstoff und fluorhaltiges Alumina über zwei getrennte Wege gründlich mit dem Rauchgas vermischt werden. Dann findet eine Adsorptionsreaktion statt, bei der das Wasserstofffluorid im Rauchgas aufgenommen wird. Nach der Reaktion werden feste Materialien wie der fluorhaltige Aluminastaub zusammen mit dem Rauchgas in den Beutelfilter zur Trennung transportiert. Das Rauchgas gelangt zunächst in den Lufteinlass des Staubabscheiders durch die Kanäle, passiert die Durchflussausgleichsplatte im Einlasskanal und gelangt in das Sammelgehäuse. Mit zunehmender Querschnittsfläche nimmt die Gasgeschwindigkeit ab, sodass das Rauchgas gleichmäßiger durch den absteigenden Rauchkanal im Gehäuse fließen kann. Durch die Abwärtsbewegung des Luftstroms und die weitere Verringerung der Gasgeschwindigkeit setzen sich grobe Staubpartikel durch Trägheitsabtrennung direkt in den Trichter ab, während feine Staubpartikel durch den Luftstrom in die Filterkammer transportiert werden und die Oberfläche der Filterbeutel erreichen, wo sich der Staub ansammelt. Das gefilterte Gas gelangt dann in das obere Gehäuse und den Abluftkanal und wird über den Ventilator in die Atmosphäre abgelassen. Wenn sich die Staubschicht, die sich an der Außenseite der Filterbeutel ansammelt, eine bestimmte Dicke erreicht und der Druckunterschied zwischen Ein- und Auslass des Kollektors den eingestellten Wert erreicht, beginnt die Pulsstrahlreinigung der Filterbeutel. Gereinigte Druckluft wird über Pulsventile abgeleitet, die an der Luftverteilungsbox oben am Kollektor montiert sind, und wird in die Filterbeutel eingestrahlt, um den Staub von deren Außenflächen zu entfernen. Der gesamte Reinigungsprozess wird von einem Differenzdruckmessgerät zusammen mit einer SPS (Programmable Logic Controller) gesteuert.
